Kurt bekommt 1964 Akkordeonunterricht, da sein Vater ebenfalls auf diesem Instrument des öfteren spielte und der Sohn sollte das doch auch können. Damals waren jedoch gerade die Beatles und die Rolling Stones auf dem musikalischen Vormarsch. Und die Lieder, die Kurt auf der "Quetsche" spielen sollte/musste, gefielen ihm gar nicht so sehr.

Der Umstieg zur Gitarre erfolgte dann im Jahre 1966. Das war dann viel cooler, die Songs der zahlreichen Beat-Bands nachzuspielen und es wurde dann auch die erste eigene Band gegründet. Einen Bandnamen gab es jedoch nicht. Man probte im Keller (mit "Hertie-Caster, Röhrenradio und "Dash-Trommeln) (siehe Harald Findeisen). Erste kleine Auftritte gab es bei Partys und Geburtstagen. Es wurden Songs von den Kinks, den Beatles und den Bee Gees einstudiert.

Als 17-Jähriger begann Kurt als DJ zu arbeiten. Er war an jedem Wochenende irgendwo unterwegs. Während dieser Zeit spielte Kurt außerdem mit Akustikgitarren und trat mit einem Akustik-Duo manchmal auch mit Percussion bei kleineren Veranstaltungen auf.  Eine Gage gab es dafür meistens nicht.

Im Jahr 1977 bekam er das Abgebot, als Gitarrist bei der Band "Confusion" einzusteigen. Erste eigene Kompositionen wurden nun auch live gespielt. Konzerte fanden in zahlreichen Jugendeinrichtungen und in Kirchengemeinden statt. Mit Coversongs von Status Quo und den Rolling Stones wurde das Live-Programm ergänzt. 

Der Frontmann und Sänger von Confusion erklärte die Band 1979 für aufgelöst (auch hier gab es die üblichen Querelen, die es fast in jeder Band gab). Kurt arbeitete jedoch mit den anderen Musikern weiter und es wurde nahtlos, eine neue Band gegründet. .

Das Gründungsjahr von "No Return" später dann "Return" ist das Jahr 1979. Mit Jürgen Wiemer an der Gitarre, Wolfgang Schulz am Schlagzeug und Helmut Riedel am Bass spielt Kurt nun ziemlich laut und hart. Kurt stand in dieser Band von Anfang an als Leadsänger und Frontmann auf der Bühne. Songs von Wishbone Ash, Status Quo, Thin Lizzy und ZZ Top waren die Favoriten. Eigene Kompositionen mit deutschen Texten wurden nun ebenfalls gespielt.

1984 nahm Return am 1. Berliner Senatsrockwettbewerb teil. Den gewannen dann allerdings Die Ärzte (diese Band sollte ja bekannt sein). Return spielte in zahlreichen Clubs in Berlin (Das Umland war leider
noch nicht machbar, nur Udo Lindenberg schaffte es in die DDR). Aber auch in Bayern und Niedersachsen
ging die Band auf Tour.

Und wieder waren es Unstimmigkeiten innerhalb der Band, die dann schließlich 1987 zur Auflösung von Return führte.

Im Sommer 1987 gründet Kurt "seine eigene Band". Das Gründungsjahr von Jackpot.  Zu den ersten Musikern der Band zählten damals Jürgen Wiemer an der Gitarre, Tom Bopp am Bass sowie Wolfgang Schulz am Schlagzeug. Nach drei Monaten Proben und einigen Umbesetzungen, gelang dann auch sehr schnell der Sprung in die Berliner Musikszene.

In den darauffolgenden Jahren folgten Gastspiele und Konzerte in fast allen angesagten Berliner Musikkneipen und Clubs sowie zahlreiche Engagements wie Straßen- oder Volksfesten, Firmenfeiern oder anderen Events. In den neunziger Jahren spielte Jackpot bis zu 20 Gigs im Monat. Ein unglaubliches Pensum, was die Musiker dabei über Jahre geleistet haben.

1999 nimmt  Jackpot im Studio "Onkel Toms Hütte" die CD "Bringin' Back The Good Times" auf.

Im Sommer/Herbst des Jahres 2011 merkt Kurt, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Er bekommt immer häufiger Probleme mit dem Hals und ist des öfteren nicht in der Lage, wie gewohnt kraftvoll zu singen. Dann schließlich fällt er durch eine Krankheit für mehrere Monate aus und ist erst einmal nicht mehr auf der Bühne. Doch lange kann er auf die Livemusik nicht verzichten. Noch während der laufenden Behandlungen ist er bereits im Januar 2012 wieder da. In diesem Jahr finden insgesamt nur 12 Konzerte statt. Aufgrund der vergangenen Monate sieht er es jedoch als Erfolg an und versucht nun, wieder öfter live zu spielen.

In all den Jahren hat Kurt nie die Lust am Spielen und Singen verloren und steht weiterhin als "Frontmann"
auf der Bühne. Ein Leben ohne Musik kann er sich nicht vorstellen.